|
Selbst bei der Gedichtinterpretation, die ja bekanntlich bei Schülern einen besonders schlechten Ruf genießt, lassen sich neue Medien gewinnbringend einsetzen. Möglich gemacht wird dies vor allem durch Gedichtverfilmungen. Diese liefern durch ihre Interpretation des Textes einen willkommenen Anlass, um über den Inhalt des Gedichtes ins Gespräch zu kommen. Fast schon nebenbei lassen sich dadurch auch Grundformen der Filmanalyse vermitteln, indem beispielsweise die Kameraperspektive oder Einstellungsgröße näher untersucht wird.
|
|
|
|
Der bekannteste Film aus diesem Genre ist “POEM” von Ralf Schmerberg. Er besteht aus 19 Kurzfilmen, die jeweils ein Gedicht auf unterschiedlichste Weise vertonen und visualisieren. Obwohl (oder vielleicht gerade weil) das Ergebnis recht heterogen geraten ist, lässt sich dem Klappentext nur zustimmen: “POEM weckt Neugier und Lust auf Lyrik!”.
|
|
|
|
|
Auf der DVD “Poetry Clips” finden sich 21 Kurzfilme, in denen Poetry-Slam-Künstler ihre Texte vorlesen bzw. inszenieren. Die Ergebnisse sind z. T. sehr gelungen und eignen sich als Beispiel für moderne Lyrik. Alle gesprochenen Texte sind im Begleitheft abgedruckt.
|
|
|
|
|
Während POEM eher für die Mittel- und Oberstufe geeignet ist, lassen sich diese beiden Verfilmungen der Gedichte “Gefunden” und “Totentanz” von Goethe auch gut in der Unterstufe verwenden. Das Besondere dieser Verfilmungen ist, dass hier das Geschehen im aufwändigen Stop-Motion-Verfahren mit Legofiguren nachgespielt wird. In diesem Zusammenhang sei auch auf den Lego-Film “Der Fischer und seine Frau” verwiesen, der das bekannte Märchen filmisch umsetzt.
|
|
|
|
|